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Chillechor Ettigä 2026
Es Usflugs-Erinnerigsvärsli Am Morge früe wenn d Sunne lacht hei mir uns uf d Sogge gmacht um unsere Usflug eimol meh programmgemäss in Agriff z‘ neh. Früezytyg bereit – wie wunderbar stoht dr Arleser Reisecar. Elegant mit Krawate, wie ne änglische Sör, begrüesst uns dr Lui – unsere Car-Schofför. Dur ’s morgendligi Verkehrsgewühl fahrt är uns sicher bis zum Kaffi z‘ Schönbüel. Dört hei mir gnueg Zyt zum diskudiere ob Höggle - oder Strigge zum Zil duet füere. Dr Küstlere ihri Telifon-Uskunft ergit, dass es nur dur ‘s Höggle sone Kunstwärg git! Do chömme vermuetlig nit alli druss - doch für die wo ’s wüsse, isch es e Gnuss. Nach däm Käffeli sitze alli wider gärn in Bus, ‘s got nämlig witer in Richtig Bärn und denn in ’s Bärner-Oberland wo mir g’mäss Programm mitenand ändlig emol möchte singe - es soll schints guet in sällem Chilchli klinge. Dr Lui isch immer voll drbi är zeigt uns d Schwizer-Geografi. Stockhorn, Niese und denn au dr Eiger, dr Mönch und d Jungfrau. Ab Interlagge goht ‘s bärguuf - unsere Bus brucht zimmlig Pfus, doch är meischteret jede Rangg - unserem Bus-Schofför sei Dangg. Obe acho in Habkärn verlön mir denn dr Bus ganz gärn, denn ändlig dörfe mir jetz wider stregge unseri stiife Glider. Mir stige dört zum Chilchli ufe und chöme doch e chli in ’s Schnufe. Me wünscht, dass alli uf d Stäge stöhn, bevor mir in d Kapälle gön. Und dass me cha e Foti mache, sotte au alli e bitzli lache. S het sicher jede si Vergniege, söt är ämol sone Fotteli griege(?). (Die Meischte warte jo im Stille no uf d‘ Fotene in dr Ettiger Chille!) Was mir jetz sehn, sind anderi Wälte. Im Verglich zu unsere Kirche, sälte. D‘ Orgele isch do über em Altar - für uns doch e Bitzli sonderbar. D’ Christina jedoch zeigt uns dass
musiziere au e so macht Spass. Si duet solistisch so brilliere und cha uns drmit motiviere, dass unser chorisches Singe d Tatiana drzue tuet bringe z‘ probiere unser Bemühe z‘ honoriere. Mit e me lachendem Nigge isch ihre das glunge. Also hei mir wohrschints nit so schlächt gsunge! Dr Applaus het zeigt – i mach e Wett, dass es au no Publikum gha het. Spöter hei mir uns per Car nach obe ins Gaschthuus Alperose verschobe. Das isch e Adräss – die muess me sich mergä Dört cha me sich erschtklassig trängge und stergä. Si sind dört sehr professionell und fründlig drzue und es git für jedä ganz sicher gnue. Dört obe hän si, was uns fehlt wägä dr Hitz: saftig grüeni Matte – jä Si - das git ‘s! Denn goht ’s per Bus an Brienzersee - no vyl anderi Lüt wänn das Schiffli neh! In Brienz tuet uns dr Lui erwarte. Är will drum bi Zyte Richtig Brünig starte. Vo Brienz us seht me dunggli Wolge stoh, drum isch es au so düppig do. Die Wolge gänd für d Bärgä Rägä Au bi uns wäre die sicher e grosse Sägä! So fahre mir in einer Ruhe zügig in Richtig Luzärn zu Dört git ’s bi Emmebrugg ä Gwitter dr Rägä schüttet in Hektoliter doch nit lang – ‘s isch schnäll verbi schön wär ’s, ’s chönnt in Ettigä si. Doch dä Wunsch, dä isch vergäbä. Denn au hüt git ’s in Ettigä kei Rägä. Jetz möchte alli heimzue go. Sogar au ohni dr Apero. Au im Lui isch es egal Är fahrt si Auto gärn heim in Stall Mir Singendi sehn uns jo gottlob, am Donnschtig wider in dr Prob. ToMe/ 16.08.2026 |
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